Hochgebirgsseen

Im Bezirk Spittal gibt es eine Reihe von Hochgebirgsseen, die trotz ihrer extremen Lage Fischbestände aufweisen. Viele dieser Gewässer wurden vor langer Zeit, oft im 17. oder 18. Jahrhundert, meist im Auftrag der Kirche, mit Seesaiblingen besetzt. In den Hochgebirgsseen, die von Natur aus eigentlich fischleer wären, hat sich eine Kümmerform des Saiblings ausgebildet, der so genannte „Schwarzreuter“.

In Höhen von bis zu 2.500 herrschen unwirtliche Bedingungen und so sind die Gewässer oft mehr als das halbe Jahr mit Eis bedeckt. Die extremen klimatischen Bedingungen, verbunden mit Nahrungsknappheit lassen die Saiblinge klein bleiben und so sind auch ca. 10 cm lange Fische oft schon ausgewachsen und zur Vermehrung fähig.