Die Koppe

Dieser kleine, gut getarnte Bodenfisch liebt - wie die Bachforelle - besonders sauerstoffreiche und kalte Bäche; gute Koppenbestände sind ein Zeiger für hervorragende Wasserqualität. Die Koppe (Cottus gobio) besitzt ein paar Eigenheiten: Sie ist ein Fisch ohne Schwimmblase, mit der andere Fische ihren Abstand vom Grund tarieren können. Sie kann also eigentlich gar nicht richtig schwimmen, sondern „springt“ von Stein zu Stein. Koppen können sehr schnell ihre Farbe verändern und sich optimal an den Untergrund anpassen. Sie lebt meist gut getarnt und versteckt unter Steinen und wird kaum mit der Angel gefangen.

Früher war die Koppe ein gern verwendeter Köderfisch für die Forellenpirsch. Aber nachdem die Koppe europaweit unter besonderen Schutz steht, sollte man auch bei uns - obwohl sie teilweise noch sehr häufig auftritt - Koppenbestände schonend behandeln. Immerhin ist sie ein hervorragender Futterfisch für die Forelle. Koppen heften ihre Gelege unter größere Steine, wo das Männchen die Eipakete bis zum Schlupf bewacht und mit den Brustflossen befächert.